Allgemein, Artikel zum Training

Muskuläre Dysbalance – vorbeugen und kurieren!

Was versteht man unter muskulärer Dysbalance?

Eine muskuläre Dysbalance ist, wenn zwei Muskelgruppen die sich als Gegenspieler haben, unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Vor allem so genannte „Disco-Pumper“ haben dieses Problem oft, obwohl ihnen der Missstand gar nicht bekannt ist. Ein Beispiel wär hierfür: Der Bizeps wurde viel stärker über einen längeren Zeitraum trainiert als der Trizeps. Somit ist der Arm immer etwas stärker gebeugt, welches nicht optimal für den Körper ist. Noch gravierender ist aber das Beispiel, welches häufiger bei Anfängern auftritt, da sie sich nicht über die Folgen von einem einseitigen Training im Klaren sind: Bauchmuskeln sind besser und häufiger trainiert worden als der Rückenstrecker. Hierdurch wird sich mit der Zeit eine gekrümmte Körperhaltung einstellen, die extrem ungesund ist. Dieses sollte unbedingt vermieden werden bzw. falls es schon eingetreten ist, sofort behoben werden.

Welches sind die muskulären Gegenspieler des Körper?

vordere Schulter – hintere Schulter
(sehr wichtig, denn bei vielen Übungen wird nur die vordere Schulter beansprucht)

Brust - Latissimus

Bauch – Rückenstrecker

Bizeps – Trizeps

Oberschenkelstreckmuskulatur - Oberschenkelbeugemuskulatur

Wie kann man dem Vorbeugen?

Es gibt nur wenige Punkte zu beachten, aber diese sollten auch wirklich eingehalten werden.

1. Alle Muskelgruppen sollten gleichstark trainiert werden. Es sollte keinesfalls eine bestimmte Muskelgruppe bevorzugt werden oder noch schlimmer, nur Wert auf bestimmte Muskelpartien gelegt werden. Durch so ein Verhalten macht man sich nur den eigenen Körper kaputt und spielt sozusagen mit seinem Körper, denn man weiß nie, ab wann die Fehlstellung dann nicht mehr zu beseitigen ist.

2. Nach jedem Training sollte man die trainierten Muskelgruppen ausreichend dehnen. Das Dehnen beugt einerseits der muskulären Dysbalance vor und andererseits fördert es auch die Durchblutung im Muskel, wodurch der Muskel besser an die benötigten Nährstoffe nach dem Training gelangt. Also ist das Dehnen absolut empfehlenswert.

 Falls man schon unter muskulärer Dysbalance leidet, was ist zu tun?

Falls man schon unter der muskulärer Dysbalance leidet, sollte man schnellst möglich etwas dagegen unternehmen. Viel viel dehnen ist angesagt. Es ist nämlich absolut notwendig sich zu dehnen um den Missstand zu beheben. Zudem sollte man den stärkeren Muskel etwas vernachlässigen um ihn auf den selben Stand von seinem Gegenspieler zu bringen. Natürlich solltest du beide Muskeln weiter trainieren, bloß mit unterschiedlichen Intensitäten.

 Fazit:

Dehne dich ausreichend nach dem Training. Trainiere jede Muskelpartie deines Körpers! Es sieht zum Einen ästhetischer aus und zum Anderen ist es auch viel gesünder. Achte auf deinen Körper und erkenne eine mögliche Fehlstellung in Form von zum Beispiel einen ständig gebeugten Rücken.

Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Dir könnte auch folgendes gefallen

Kein Kommentar

Antwort schreiben