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Krafttraining als Frau – 5 gute Gründe Gewichte zu stemmen

Gastartikel von Lisa:

Lisa ist studierte Sportwissenschaftlerin und liebt das Krafttraining. In ihrem Blog www.pullup-workout.de möchte sie Menschen für Sport begeistern und unterstützen. Folgt ihr auf www.facebook.com/pullupworkout für mehr Infos und eine regelmäßige Portion Motivation.

Der Spruch „Lift like a man, look like a goddess“ kommt nicht von ungefähr. Muskeln lassen unseren Körper wohlgeformt, definiert und sexy aussehen. Muskeln sind unsere Wunderwaffe gegen ungeliebte Fettpolster und fördern einen langfristigen Gewichtsverlust. Muskeln werden längst nicht mehr nur bei Männern gern gesehen, sondern machen auch uns Frauen unschlagbar attraktiv. Ihr wollt aussehen wir eine Göttin? Dann verabschiedet euch von stundenlangen Cardioeinheiten und bergeweise Salat. Ab sofort werden Hanteln und Kalorien zu euren besten Freunden!

Keine Angst vor Muskelbergen

Frauen sind genetisch nicht dazu veranlagt „Arnold Schwarzenegger 2“ zu werden.  Wir verfügen von Natur aus über einen geringeren Anteil an Muskelmasse und weniger Testosteron. Studien haben bewiesen, dass Frauen im Jahr nur um die 2-3 kg Muskelmasse aufbauen können. Denkt bei Muskeln nicht an Testosteron vollgepumpte Frauen, sondern an Fitnessmodels wie z.B. Almira Zulji oder Dayna Maleton.

Es muss ja nicht gleich Bodybuilding sein

Der Begriff Bodybuilding löst bei vielen Frauen eine negative Assoziation aus. Ersetzen wir den Begriff Bodybuilding durch Krafttraining, hörst sich das ganze doch schon viel freundlicher an. Fahren wir jetzt das Trainingspensum und die Trainingsintensität nach unten, erhalten wir ein Ganzkörpertraining für 2-3 Einheiten pro Woche. Vorstellbar? Dann ist der Einstieg ins Krafttraining doch schon geschafft!

5 Gründe als Frau Gewichte zu stemmen:

  1. Erhöhter Kalorienverbrauch

Krafttraining kann es im Punkt Kalorienverbrauch locker mit Ausdauereinheiten aufnehmen. 45minuten Krafttraining erzielen deutlich mehr Effekte als 90minuten Fahrrad fahren. Neben dem Kalorienverbrauch während des Trainings, erhöht Muskulatur auch den Energiebedarf des Körpers in Ruhe. Dadurch steigt unser täglicher Kalorienverbrauch.

  1. Straffung des Körpers

Um dem Ziel einem straffen und definierten Körper näher zu kommen, müssen wir unseren Körperfettanteil senken. Das schaffen wir am besten durch Muskulatur. Stundenlanges Ausdauertraining „frisst“ eure wertvolle Muskulatur auf. Ihr werdet zwar an Gewicht verlieren, behaltet jedoch eure „Winkeärmchen“.

  1. Essen ohne schlechtes Gewissen

Um Muskeln aufzubauen und diese zu erhalten, müssen wir ausreichend Kalorien zu uns nehmen. Ja ihr hört richtig – Essen ist ausdrücklich erwünscht (bitte nicht vergessen, die richtigen Lebensmittel zu essen)  Der in Punkt eins angesprochene erhöhte Energiebedarf verhindert einen JoJo-Effekt und verzeiht eurem Körper kleine Sünden.

  1. Stabilität und Kraft

Krafttraining baut unsere Muskulatur nicht nur äußerlich auf, sonder macht uns auch stärker. Mit mehr Kraft kommen wir einfacher durch unseren Alltag. Außerdem sorgen Muskeln für eine verbesserte Stabilität und Haltung. Dadurch schützen Sie uns vor Verletzungen und Erkrankungen am Muskel-Skelett-System.

  1. Spaß und Anerkennung

Krafttraining macht sich unheimlich schnell bemerkbar. Sobald ihr erste Erfolge seht, wird euch das Training viel Spaß bereiten und ihr wollt freiwillig immer besser werden. Aus eigner Erfahrung kann ich euch sagen, dass eine Gewichte stemmende Frau viele Komplimente und Anerkennung, besonders auch von Männern, bekommt!

Euer Training

Letztendlich unterscheidet sich das Krafttraining einer Frau im Wesentlichen nicht von dem der Männer. Wichtig ist es keine Muskelpartien zu vernachlässigen. Das heißt, dass auch Frauen Brust, Schulter, Arme und Rücken trainieren sollen! Je nach Trainingsziel und Voraussetzungen variieren natürlich auch die Trainingspläne. Für den Muskelaufbau trainiert ihr in einem 3-Satz Training mit 10-12 Wiederholungen. Steigt ihr gerade erst ins Krafttraining ein, dann empfiehlt sich ein Ganzkörpertraining. Seid ihr schon Fortgeschritten und auf dem Weg in Richtung Bodybuilding wird sich euer Training hin zu einem Split-Training entwickeln. Egal wie euer Trainingsplan aussieht, Krafttraining muss auch mal schmerzhaft sein.  Geht an eure Grenzen, um den Muskeln ausreichende Reize zu setzen. Ab sofort hören wir beim ersten Ziehen nicht auf, sonder beißen die Zähne zusammen und gehen an unser Limit!

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2 Kommentare

  • Tobias 8. Februar 2015 at 19:00

    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele! Leider trainieren immer noch viel zu viele Frauen mit zu vielen Wdh und zu geringem Gewicht, weil Sie Angst haben, sie würden sonst „unweiblich“ aussehen.

    Die Angst vieler Frauen, sie würden dann aussehen wie Arni, ist absolut unbegründet. Die Frauen aus der Bodybuilding-Szene sind ausnahmslos alle auf Steroide damit die solche Muskelberge überhaupt aufbauen können.

    Also liebe Frauen… habt keine Angst vor schweren Gewichten 🙂

    LG, Tobias

  • Nora 4. Juni 2015 at 10:07

    Ich vertrete auch die Meinung, dass ein höheres Gewicht auf der Hantel wesentlich effektiver ist als unzählig viele Wiederholungen. Sicherlich ist eine solide Grundfitness wichtig. Ich möchte aber eben auch vornehmlich Resultate sehen und mich nicht über eine ständig wachsende Ausdauer freuen.

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