Supplemente

Aspartam, Synephrin & DMAA.: Auf diese Stoffe sollte im Booster verzichtet werden

Bei einem sogenannten Pre-Workout-Booster handelt es sich um ein Supplement bzw. Nahrungsergänzungsmittel, das speziell für Athleten und Kraftsportler konzipiert wurde. Die verschiedenen Bestandteile des Boosters sorgen sowohl für einen Boost als auch für den bei Bodybuildern sehr beliebten Pump. Dabei setzen die Hersteller in erster Linie auf Substanzen, wie Koffein, Beta-Alanin, Creatin, Arginin und auch Vitamine. Leider gibt es ein paar schwarze Schafe, die noch zusätzliche Inhaltsstoffe verwenden, die alles andere als unbedenklich sind.

Aspartam – Der giftige Süßstoff

Bei Aspartam handelt es sich um einen synthetischen Süßstoff, der heutzutage vor allem in Light-Produkten zu finden ist. Darunter etwa Cola Zero, Cola Light, fett- und zuckerfreie Joghurts, Säfte, Dips und mehr. Aber auch in Pre-Workout-Boostern kommt Aspartam zum Einsatz. Doch warum ist dieser Süßstoff so gefährlich und was unterscheidet ihn von den übrigen Zuckerersätzen?

Aspartam wurde 1965 von James M. Schlatter erfunden und in den 70er Jahren von der CIA als biochemischer Kampfstoff verwendet. Da sich der Stoff jedoch nicht durchsetzte, wurde später ein Süßstoff daraus gemacht, der aus den drei Substanzen Phenylalanin, Asparaginsäure und dem Alkohol Methanol besteht. Mögliche Nebenwirkungen sind Arthrose, Angstzustände, Migräne und mehr. Gerade bei Kindern kann Aspartam die Blut-Hirn-Schranke überwinden und Nervenzellen vernichten. In einem Pre-Workout-Booster hat so etwas nichts zu suchen.

DMAA – 1,3-Dimethylamylamine

Mit DMAA haben wir einen weiteren Wirkstoff, der in einem Booster nicht vorkommen sollte. Eigentlich wurde 1,3-Dimethylamylamine zur Behandlung von Nasenschleimhautschwellungen entwickelt. Das alte und mittlerweile verbotene Jack3d hat auf DMAA gesetzt und bei zwei Soldaten sogar zum Tode durch Herzversagen geführt. Zudem kann DMAA als Amphetamin in einem Drogentest nachgewiesen werden, was gerade bei Wettkampfsportlern mehr als ärgerlich wäre. Viele Athleten wurden damals wegen Jack3d für Jahre gesperrt.

Synephrin – Alkaloid der Bitterorange

Der dritte und letzte gefährliche Wirkstoff, den es in einem Pre-Workout-Booster zu vermeiden gilt, ist Synephrin. Hierbei handelt es sich um ein Alkaloid der Bitterorange, welches vor allem für Fatburner und Diät-Mittel verwendet wird. Es ist pharmakologisch und chemisch mit dem Ephedrin verwandt. Synephrin wirkt stoffwechselanregend und leistungssteigernd, belastet aber schnell das Herz-Kreislauf-System.

In den betroffenen Boostern sind meist 5 bis 25 mg Synephrin pro Portion enthalten. Dies in Kombination mit Koffein kann bereits nach wenigen Wochen bei einigen Risikogruppen zu ernsten Herz-Kreislauf-Beschwerden oder gar zum Tode führen. Daher sollte auch dieser Stoff dringend vermieden werden, wenn es um Pre-Workout-Booster geht.

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4 Kommentare

  • Supplements Wiesbaden 24. Februar 2015 at 12:38

    SEHR GUT!!!! Dieses thema DMAA und andere verbotene stoffe nervt unglaublich egal wie sehr man darauf hinweisen tut das diese Stoffe schädlich sein können alle schwören darauf, bis dann die ersten unerwünschten nebenwirkungen auftreten.

  • Kristof Münster 28. April 2015 at 11:20

    Hey, ich habe damals auch einen Booster mit DMMA genommen und mich interessiert das Thema irgendwie gerade brennend, da immer mehr Booster diese Rezeptur abwandeln und neu auf den Markt bringen. Woher kommt die Quelle mit den zwei toten Soldaten? Hast du da irgendeine Info für mich? Vielen Dank!

  • Phil 13. Juni 2015 at 17:48

    Wobei in vielen Boostern DMAA das Einzige ist, was „wirkt“. Aber ich gebe dir auf jeden Fall Recht, was die Stoffe betrifft.

    Das mit den Soldaten schirrt schon seit Jahren in amerikanischen Foren umher. Überrascht nicht, wenn man weiß wie das Zeug wirkt.

  • Booster 28. Juni 2016 at 16:28

    Zum Thema DMAA und Synephrin.
    Stimulanzien egal welcher Art zu verteufeln ist sinnlos. Die Menge macht das Gift. Wenn man weis, wie viel man zu nehmen hat, kann nichts passieren.
    Alkohol, Koffein, Zigaretten und Aspirin sind eines der gefährlichsten Drogen überhaupt, woran Millionen von Menschen weltweit sterben und trotzdem werden sie verkauft.

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