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Profi-Bodybuilding: Der Körper als Kapital

Einleitung

Viele Kraftsportler träumen davon, mit ihrem Hobby und ihrer Berufung ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Haufenweise Geld damit zu verdienen, den eigenen Körper immer weiter zu perfektionieren und den Traummaßen immer näher zu kommen, scheint der Traumjob schlechthin zu sein. Doch um in die Riege derjenigen vorzustoßen, die diesen Traum wahr werden lassen, bedarf es eisenharter Disziplin, eines strikten Ernährungsplans (meist bestehend aus viel Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten, ungesättigten Fetten) und regelmäßigen Trainings. Von unschätzbarer Hilfe ist dabei ein persönlicher Trainer, der Vertrauensperson, Mentor und Motivator in einem ist. Spätestens wenn der Schritt zum Profi geschafft ist, wird kein Profi mehr ohne persönlichen Trainer auskommen.

Training und Marketing

Sobald man sich einen Namen gemacht hat und für erste Shootings gebucht wurde, hat man den Fuß in der Tür. Fortan spielt oftmals das Training nicht mehr die Hauptrolle, auch wenn es natürlich weiterhin die Basis des Erfolgs bleibt. Doch Marketingmaßnahmen, Fotoshootings, Reisen und Termine nehmen immer mehr Zeit in Anspruch. Für Profibodybuilder ist es also wichtig, regelmäßiges Training und Marketingmaßnahmen zu kombinieren, um langfristig möglichst den eigenen Namen als Brand und Trademark zu etablieren. Auch bei Sportwetten im Bodybuilding wird man so immer bessere Quoten für sich entdecken.

Bei Profi-Wettkämpfen aufzutreten schließlich ist das große Ziel. Bei diesen Turnieren zählt die Prallheit und Rundheit der Muskulatur mehr als alles andere, sodass in monatelangem vorherigem Training darauf der Hauptfokus gelegt wird. Diäten sind dann ein Muss. Nach der anabolen Phase ist regelmäßiges Trainieren, häufig bis zu vier Mal am Tag, dann wieder Alltag.
Zwischendurch ist es außerdem von Bedeutung, den Kopf frei zu bekommen und ab und an abzuschalten, gemäß dem lateinischen Sinnspruch „mens sana in corpore sano“ („ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“). Schließlich braucht der Körper Phasen zur Regeneration und Erholung, um dauerhaft Höchstleistungen bringen zu können.

Allgemein

Bodybuilding in Afghanistan

Teil1

 

Teil2

 

Teil3

 

 

Meine Meinung zu den Teilen:

Für mich zeigt die Dokumentation eindrucksvoll wie gut wir es hier in Europe haben. Es ist nicht zu vergleichen mit wie wenig Protein und Kohlenhydraten sie auskommen müssen und welchen Überschuss wir haben. Diese Männer haben trotzdem so viel in diesem Sport erreicht, doch kommen leider nicht aus der Bevormundung der Studiobesitzer raus. Der Wille den Sport in dieser Gesellschaft zu machen muss riesig sein und trotzdem werden sie dafür so wenig entlohnt. Ich finde ihre Körper sehr beeindruckend und würde gerne verstehen, wieso sie sich so sehr quälen, obwohl sie dafür nicht belohnt werden.

 

Meinen Anerkennung haben diese Männer von mir und ich hoffe, dass sie durch diese Mauer von Bevormundung brechen können und ihr leben so leben, wie sie es sich vorstellen.